Von der Idee
zur angewandten Realität
Historie
Im Jahr 2003 bekam die Reinhold Mühleisen GmbH eine Anfrage für das EU-Projekt ITER (Kernfusion) mit Einsatzort JET / UKAEA mit sehr genauen Vorgaben, speziellen Ansprüchen an die Bauteileidentifikation, die Qualitätssicherung und auf den ersten Blick komplizierten Freigabestrukturen für die einzelnen Projektschritte. Schnell wurde nach Sichtung der Anfrage klar, dass dafür eine spezielle Arbeitsweise notwendig ist und wir dafür eine geeignete Software brauchen würden. Doch keine auf dem Markt erhältliche Software deckte all unsere teilweise sehr speziellen Bedürfnisse so gut ab, dass wir sie bei uns installieren wollten.
Deshalb blieb als Alternative die Eigenentwicklung und Programmierung.
Nach Klärung der Anforderungen, der Ziele und Bedürfnisse für möglichst viele und zukünftige Projekte und Kundenforderungen begannen wir, die Strukturen zu programmieren und anzulegen.
Da die Reinhold Mühleisen GmbH als Pilotkunde vorrangig Sonderteile, Prototypen und Kleinserien produziert, haben wir die Software RM-PAS genau darauf abgestimmt.
Aktueller Entwicklungsstand
Im Laufe der Jahre kamen dann Optimierungen auch im Bereich der Forderungen für das Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 und nun nach DIN EN ISO 9100 für die Luft- und Raumfahrt hinzu.
Sei es der Tracking-Code, die kontrollierte Lagerverwaltung oder die Verbesserungen für die dokumentierte Qualitätssicherung, um die wachsenden Kundenforderungen in diesem Bereich RM-PASgenau umsetzen zu können.
Die Anwendungen in der Zukunft liegen in der Flexibilität, der Individualität und der perfekten Integration in den jeweiligen Betrieb, seine ganz eigenen Strukturen und Prozesse. Mit diesem Softwaresystem können alle Kundenforderungen integriert und an deren Bedürfnisse angepasst werden. Somit ist dieses System immens wichtig für die Kundenzufriedenheit und die ‑treue über Jahre hinweg.
Neue Herausforderungen brauchen neue Wege und neue Lösungen — und diese entwickle ich.
RM-PAS: Mehrwert — heute und in der Zukunft.
Roadmap — was bringt die Zukunft?
Derzeit sind eine Portierung des Modul PASwerk auf mobile Endgeräte in Arbeit. Ein weiterer Baustein der Roadmap ist die Entwicklung und Erweiterung des Gesamtsystems hin zur Cloud-Anwendung.